Milieu-Therapeutisch

nach traumapädagogischen Grundsätzen

Philosophie

Leitgedanke

Für uns hat jedes Kind das Recht auf ein Leben, in dem es sich bestmöglich, körperlich, geistig, seelisch und sozial entwickeln kann. Wir bieten eine Umgebung, in der die Kinder und Jugendlichen Selbstachtung und Würde erleben. Unsere Familiekultur basiert auf Vertrauen, Erleben, Verantwortung, Zuwendung, Wahrheit, Intuition und Achtsamkeit.

Betreuungsinhalte

So begleiten wir die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen in ihren folgenden Themen:


Identitätsentwicklung

Identitätsentwicklung bedeutet, herauszufinden, wer wir sind und mit wem wir übereinstimmen. Im Alltag unterstützen wir die Kinder und Jugendlichen im Lebensumfeld, damit sie sich seelisch wohlfühlen können. Wir schaffen feste Rituale und Strukturen, damit die Kinder und Jugendlichen, sich in der sie manchmal verwirrenden Welt, zurechtfinden. Sie lernen die Realität zu erkennen und anzunehmen.

Bildung

Schulische Fördermassnahmen sind uns als Eltern und Pflegeeltern ein grosses Anliegen. Wir begleiten die Kinder und Jugendlichen in ihrer komplexen Lernbiografie in Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen. Die Förderpläne werden mit den Kindern und Jugendlichen besprochen und prozessbegleitend überprüft und angepasst.

Herkunftsfamilie

Die Herkunftsfamilien werden soweit als möglich in den Entwicklungsprozess mit einbezogen.
Der Kontakt wird gesucht und gefördert. Besuchsnachmittage in der Familie sind möglich.
Wir achten auf einen respektvollen Umgang mit den leiblichen Eltern und sind uns bewusst, dass wir diese nicht ersetzen können.

Gesundheit und Intimsphäre

Unsere Pflegekinder werden ärztlich und therapeutisch begleitet. Wir achten ausserdem auf gesunde Ernährung und auf das seelische Wohlbefinden. Jedes Kind und jeder Jugendlichen wird dabei unterstützt, die nötige Erholung in den Alltag zu integrieren und auch ruhige Zeit einzuplanen.

Schutz gegen Diskriminierung

Wir schützen unsere Pflegekinder durch elterliche Präsenz, geben ihnen einen festen Familienrahmen und vermitteln ihnen Sicherheit und Geborgenheit.

Freizeit

Ebenfall für Spiel und Sport ist genügend Raum zur Verfügung. Wir eruieren mit allen interessierten Kindern und Jugendlichen, welche Form der Freizeitbeschäftigung (Sport, Vereine, Musikinstrumente, usw.) zu ihnen passen könnte. Die sozialen Kontakte zu Schul-, Spiel- und Sportkameraden begrüssen wir sehr. Ein reger Aussenkontakt unterstützt den Integrationsprozess. Unsere Tiere, Katzen und Meerschweinchen, sind ideale Freizeitpartner.

Zusammenarbeit mit Mandatsträgern und zuweisenden Stellen

Der kontinuierliche Austausch zwischen allen Beteiligten unterstützt die Betreuungsaufgabe optimal. In regelmässigen Sitzungen werden die Entwicklungsziele und Perspektiven gemeinsam formuliert. Das Kindswohl steht dabei immer im Vordergrund.

Beziehungskonstanz und Zugehörigkeitsgefühl

Für die betreuten Kinder ergibt sich im Vergleich zu vielen Heimsituationen eine stabile Beziehungsstruktur. Die Kinder können in unserer Pflegefamilie ein Zugehörigkeitsgefühl entwickeln, das emotionale Sicherheit und Geborgenheit vermittelt. Voraussetzungen für eine gesunde emotionale, kognitive Entwicklung sind tragende Beziehungen. Bei uns werden verbindliche und konstante Beziehungen zu Kindern aufgebaut. Wir sind überzeugt, dass diese vertrauensvollen Erfahrungen für die Kinder und Jugendlichen eine gute Voraussetzung für ihre Beziehungsfähigkeit im Erwachsenenalter sind. Diese Erfahrungen werden für die Kinder und Jugendlichen zu einer wertvollen und wichtigen Orientierungshilfe im weiteren Leben.

Fördermassnahmen

Schulische Fördermassnahmen sind in unserer Familie ein grosses Anliegen. Um das Kind und die Jugendlichen optimal und ganzheitlich zu erfassen, dokumentieren wir alle wichtigen Ereignisse regelmässig. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen. Unsere Berichte zusammen mit den Schulberichten gewährleisten die optimale Unterstützung.

 2 Plätze frei
Alter bis 18 Jahre, beiderlei Geschlechts, Dauer- und SOS-Platzierungen

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Kantonale
Betriebsbewilligung


Als Kleininstitution werden wir nicht durch das kantonale Betreuungsgesetz finanziert

 

 

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Claudia Falger
Tüelenweg 17
5727 Oberkulm

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